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Die Herstellung
von edlem Rum

Bei RUMBRA zählt jeder Handgriff, die wichtigsten Zutaten sind Zeit und Ruhe.

 

Der Rohstoff

Für unseren Rum verwenden wir Zuckerrohrmelasse, ein Nebenprodukt der Zuckerproduktion. Dies ist eine tiefbraune und sehr zähe Flüssigkeit. Der Sirup schmeckt bitter und erinnert an Lakritz. Ein Rohstoff mit wertvollen Inhaltsstoffen und vor allem einem hohen Zuckergehalt.

Maischen

Die unbearbeitete Konsistenz von Zuckerrohrmelasse würde eine alkoholische Gärung nicht zulassen, der Sirup wäre hierfür einfach zu dickflüssig. Deshalb wird die Melasse nun stark mit Wasser vermengt. Im Maischeprozess wird dann ebenfalls Hefe beigegeben. Die Gärung setzt ein, hier wandelt die Hefe den Zucker der Melasse in Alkohol um – am Ende der Gärzeit nach ca. 15-20 Tagen wird ein Alkoholgehalt von ca. 5 % erreicht.

Destillation

Nach der Gärung kommt es zum entscheidenden Vorgang: der Destillation der Maische in der Brennerei. Durch Erhitzen der Maische erfolgt die Alkoholbedampfung, durch ständiges erhitzen der Maische werden über die Temperatur die verschiedenen Alkohole getrennt. Destilliert wird im traditionellen Doppelbrennverfahren – zuerst wird aus der Maische der Raubrand gewonnen und daraus in Folge der Feinbrand hergestellt. Beim Feinbrand wird zwischen Vorlauf, Herzstück und Nachlauf fraktioniert. Das Herzstück, das Destillat der höchsten Qualität und Reinheit, wird aufgesammelt und weiterverarbeitet. An dieser Stelle haben wir bereits "weißen" Rum mit einem Alkoholgehalt von ca. 65-75 % produziert.

Lagerung und Reifung

Einer der wohl spannensten Arbeitsschritte ist die Lagerung des nun noch "weißen" Rums. Mit einem Alkoholgehalt von 50-60 % wird der Rum in Holzfässer gefüllt. Unser Fasskeller beherbergt mittlerweile verschiedenste Fasstypen: Steirische und amerikanische Eichenfässer, vorbelegte Jack Daniels Fässer, Obstbrandfässer und viele mehr. Mit einer Lagerung in Holzfässern verringert sich der Alkoholgehalt, es werden Aromen aus den Fässern aufgenommen. Durch diese Lagermethode erhält der Rum seine braune Farbe und einen aromatischen und intensiven Geschmack.

Vollendung

Nach der Lagerung kann der braune Rum dann als Einzelfassabfüllung oder Blend angeboten werden. Der Blend ist ein Verschnitt verschiedener Rums aus den diversen Fassgattungen. Dies schafft eine noch verspieltere Aromatik und erzeugt ein abgestimmtes und rundes Produkt.

Der Rum wird nach seiner Lagerung in Flaschen gefüllt und etikettiert – natürlich in echter Handarbeit.

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Die Herstellung
von handgeschöpftem Gin

Leidenschaftlich in kleinen Chargen gebrannt und degustiert.
Wie bei RUMBRA heißt es auch bei INGINITY: Geduld.

Mazeration

Wir geben den verschiedenen Kräutern und Früchten (auch Botanicals genannt) Zeit, um sich zu entfalten. Der Neutral-Alkohol wird mit den Botanicals vermengt und einige Tage ruhen gelassen.

Destillation

Nach der Mazeration geht der angesetzte Alkohol in die Brennerei. Gebrannt wird der Gin in der hofeigenen Brennerei. Bei der Destillation werden die Aromen der Botanicals bestmöglich eingefangen und in ein pures Destillat verwandelt. Auch bei der Destillation von Gin muss eine Abtrennung von Vor-, Mittel- und Nachlauf erfolgen. Lediglich der Mittellauf, auch Herzstück genannt, wird für den Gin verwendet.


Lagerung

Nach der Destillation war der Gin schon ordentlich in Bewegung. Grund genug, um das fertige Destillat in hochprozentiger Form (ca. 85 % vol) mehrere Tage in Edelstahltanks ruhig zu lagern. Nach dieser Zeit wird der Gin mit Quellwasser auf Trinkstärke (ca. 41-43 % vol) eingestellt und nochmals in Edelstahltanks über mehrere Wochen gelagert.

Destillation

Bevor INGINITY nun in die Flasche gelangt, wird er zuvor noch degustiert. Der Gin wird nach seiner Lagerung händisch in Flaschen gefüllt und mit dem INGINITY-Label etikettiert. So geht INGINITY nun auf die Reise und findet den Weg zum Gin-Genießer.

Wissenswertes

rund um Gin und Tonic Water
Was ist Gin?
Gin wird auf Basis von neutralem Agraralkohol hergestellt. Dieser wird meist aus Melasse oder Getreide gewonnen. Laut Lebensmittelcodex sind andere Formen von Alkohol (z.B. Obst- oder Weinbrände) als Basis nicht zulässig.
Der wichtigste Schritt der Gin-Herstellung ist die Mazeration. In diesem Arbeitsgang wird der Alkohol mit Kräutern, Früchten, Gewürzen und Blüten mazeriert. Die wichtigste Zutat ist Wacholder, ohne die Zugabe dieser Beeren könnte man nicht von Gin sprechen. Dies ist neben dem verwendeten Alkohol die wichtigste Vorgabe und auch der Grund für die facettenreichen Geschmacksrichtungen der verschiedenen Hersteller. Für INGINITY werden für den charakteristischen Gin-Geschmack ausschließlich natürliche Zutaten verwendet. Die Zutatenliste dazu kommt zum Großteil sogar aus der Region.
Gin-Arten
  • London Dry Gin: Dieser ist sehr wacholderlastig, ungesüßt und wird nicht aromatisiert.
  • Dry Gins sind ungesüßt, dürfen aber nachträglich aromatisiert werden.
  • Old Tom Gin und Plymouth Gin werden leicht gesüßt.
  • Sloe Gin: Hier wird ein fertiger Gin mit Schlehenbeeren angesetzt. Dieser is grundsätzlich wie ein Likör aufgebaut, besitzt einen stärkeren Alkoholgehalt von mindestens 25%.

INGINITY hat sich dem New Western Style verschrieben. Dieser Gin-Stil hat sich als "der junge Wilde der Gin-Welt" etabliert und sorgt nicht für den typischen dominanten Wacholdergeschmack, sondern setzt die Aromen anderer Botanicals in den Vordergrund.
Wie lagert man eine Flasche Rum oder Gin?
Von einer Lagerung im Kühlschrank oder im Eisfach raten wir eher ab. Wir empfehlen, die Produkte, so wie andere gute Destillate, im besten Fall bei 17°C bis höchstens 19°C zu lagern. Denn bei zu kühler Lagerung ändern sich die Aromen bzw. können zum Großteil nicht mehr wahrgenommen werden. Bei zu warmer Lagerung kommt es zur Oxidation, diese kann ebenfalls dafür sorgen, dass sich die Aromen verflüchtigen.
Welche Drinks sind mit Gin möglich?
"Unendlich" viele. Nicht umsonst heißt das Produkt INGINITY.
Nice to know
Des Öfteren sieht man, dass Gin zu sehr günstigen Preisen angeboten wird. Bei diesen Produkten handelt es sich in den meisten Fällen um aromatisierten Alkohol, der mit Aromastoffen o.Ä. verarbeitetet und nicht mehr destilliert wird.
Wenn man hochwertigen Gin beziehen möchte, dann immer auf die Qualitätsbegriffe "Dry Gin" und "Destilled Gin" achten.
INGINITY wird als New Western Dry Gin hergestellt, hier werden echte Kräuter und Früchte in Alkohol mazeriert. Nach mehreren Tagen wird der mazerierte Alkohol in der Brennerei destilliert und gelagert.
Warum ist Tonic Water bitter?
Tonic Water ist ein chininhaltiges Erfrischungsgetränk. Die Bitterkeit kommt durch das enthaltene Chinin zustande, dieses wird aus der Rinde des Chinabaumes gewonnen.
Zusätzlich wird das INGINITY Tonic mit Früchten und Kräutern vom Hof und der Region verfeinert.
Geschichte des Tonic Waters
Früher wurde Tonic Water von Kolonialarmeen zur Prophylaxe gegen Malaria getrunken. Die Rinde des Chinabaumes wurde dabei im Wasser aufgelöst (um das darin enthaltene Chinin zu gewinnen), mit Zucker und Zitrone verfeinert und getrunken.
Tonic Water pur trinken
Durch seine erfrischende Note und angenehme Bitterkeit eignet sich das Tonic Water perfekt als Erfrischungsgetränk.
Aber es lässt sich natürlich "ganz klassisch" auch mit Gin, Bitterspirituosen und Vodka kombinieren.